Was den Kommunismus auszeichnet, ist […] die Abschaffung des
bürgerlichen Eigentums. Aber das moderne bürgerliche Privateigentum ist
der letzte und vollendetste Ausdruck der Erzeugung und Aneignung der
Produkte, die auf Klassengegensätzen, auf der Ausbeutung der einen
durch die andern beruht. In diesem Sinn können die Kommunisten ihre
Theorie in dem einen Ausdruck: Aufhebung des Privateigentums,
zusammenfassen." - Karl Marx, Friedrich Engels, Manifest der
kommunistischen Partei
Wilkommen auf der Seite der antifaschistischen Stadtkommune
Die antifaschistische Stadtkommune gibt es jetzt seit Anfang 2006 in Berlin.
Wir sind ein Berliner Stadtkommuneprojekt, welches sich zum Ziel
gesetzt hat, u.a. eine dezentrale geländeübergreifende Kommune
aufzubauen. Dafür entwickeln wir eine Organisationsform, welche
Tranzparenz und Planbarkeit aller Teile vor allem durch
Internetkommunikation herstellt und somit eine weitgehende Autonomie
aller ihrer Teile anstrebt.
Unser Nahziel ist es, in Berlin ein antifaschistisches Zentrum
aufzubauen, wo wir mit ca. 50 Leuten wohnen können, aber auch Platz für
kommuneigene Betriebe, politische und kulturelle Projekte und einiges
Weiteres bieten soll. Wir hoffen, ein solches Gelände noch dieses Jahr
zu erwerben. Hierfür sammeln wir derzeit Spenden und Privatdarlehen!
An unsere Mitkommunard_innen haben wir u.a. den Anspruch, dass sie
die üblichen emanzipativen Grundstandards (wie die Ablehnung von
Nationalismus, Antisemitismus, Sexismus, Esoterik...) teilen. Auf
dieser Grundlage haben wir zum Ziel der Gesamtheit aller beteiligten
Interessen genüge tun, auch ohne gemeinsamen Nenner und politischen
Masterplan - und damit u.a. auch die Grundlage für politisches
Engagement bieten.
Wir wollen ein schöneres Leben ohne Chef und ohne Kleinfamilie, mit
kollektiver Alltagsorganisation... und suchen Leute, die das auch
wollen!
(Achja: Unter "Kommune" verstehen wir eine gemeinsame Ökonomie,
sprich die Abschaffung individualiserter Existenz und Privateigentum).